Die CDU Stadtmitte kritisiert das Amt für Abfallwirtschaft der Stadt Karlsruhe für die Reduzierung der Müllabfuhrtermine und die Einstellung der Abholung von Wertstoffen und Papiermüll bis zum 17. April 2020. Die Müllentsorgung muss auch in Krisenzeiten uneingeschränkt erfolgen. Die CDU Stadtmitte fordert das Amt für Abfallwirtschaft deshalb auf, unverzüglich sämtliche Wertstoff- und Papiermüllton-nen im gesamten Stadtgebiet zu leeren und mindestens den Normalbetrieb bei der Müllentsorgung aufrechtzuerhalten. Die Errichtung mobiler Müllentsorgungsstätten lehnt die CDU Stadtmitte ausdrücklich ab.

„Für uns ist es völlig unverständlich, wieso das städtische Amt für Abfallwirtschaft die Abholung von Wertstoffen und Papiermüll eingestellt und die Müllabfuhrtermine reduziert hat. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie muss die Müllentsorgung sichergestellt sein. Es ist völlig irrsinnig, die Bürgerinnen und Bürger dazu aufzurufen, die eigene Wohnung so wenig wie möglich zu verlassen und Begegnun-gen mit anderen Menschen weitestgehend zu vermeiden, und gleichzeitig darum zu bitten, seinen Müll an mobilen Entsorgungsstätten selbst zu entsorgen. Diese zusätzliche Infektionsmöglichkeit ist definitiv vermeidbar und gefährdet insbesondere diejenigen Karlsruherinnen und Karlsruher, die zur sogenannten Risikogruppe gehören“, sagt der Ortsvorsitzende der CDU Stadtmitte, Tobias Bunk.

„Aufgrund der strikten Ausgangsbeschränkungen die momentan gelten, sind die Menschen fast rund um die Uhr zuhause. Dadurch fällt in den meisten Haushalten besonders viel Müll an. Regelmäßige Leerungen aller Mülltonnen im gesamten Stadtgebiet sind daher gerade jetzt besonders wichtig. Die Müllentsorgung ist in gleicher Weise systemrelevant wie medizinische Betreuung und Lebensmittelversorgung. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass die Stadt ihrer Verantwortung nach-kommt und die Müllentsorgung vollumfänglich sicherstellt“, erklärt die stellvertretende Ortsvorsitzende Christel Amann.

„Die jetzt getroffene Entscheidung zur Einrichtung mobiler Müllstationen für Wertstoffe und Papiermüll wird nur dazu führen, dass die Menschen den Müll nicht mehr richtig trennen und Wertstoffe und Papier einfach im Rest- oder Biomüll entsorgen. Dies sollte dringend vermieden werden“, ergänzt der stellvertretende Ortsvorsitzende Jürgen Zaiser.

„Wir sind sicher, dass die Mitarbeiter der Müllabfuhr bei ihrer Tätigkeit die empfohlenen Abstände einhalten können und hoffen, dass die Mülltonnen schon bald wieder geleert werden“, so Tobias Bunk abschließend.

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